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Mikroplastik im Meer

In dieser Woche ist Projektwoche an der Friedrich-Harkort-Schule in Herdecke. Hier dreht sich eine Schulwoche lang alles um das Thema „Müll“. Müllverarbeitung, Radioaktive Müllentsorgung und vieles, vieles mehr. Insgesamt gab es 22 Projekte mit den verschiedensten Themen zum Thema Müll. Eine der 22. Gruppen informierte sich ausführlich über das Thema Mikroplastik im Meer.

 

In den letzten Tagen schauten sich die Gruppen in dem Projekt die Verbrennung von Plastik an. Sie verbrannten bekanntes Plastik und unbekanntes Plastik und schauten sich die Ergebnisse an.

Ergebnis: Die verbrannten Teilchen waren extrem schädlich für die Umwelt und die Gase die dadurch entstanden sind, total ätzend. Aber den Schülern und Schülerinnen wurden natürlich keine Gefahren ausgesetzt. Sie hatten die ganze Zeit Schutzbrillen und Mäntel an. Die Gase wurden mit einem „Abblasgerät“ wegtransportiert. Danach arbeiteten sie mit dem Chemiebuch und leiteten Formeln und weiteres her. Heute schauten sich die Gruppen ein Experiment an.

Nämlich was passiert wenn ein Plastikteilchen durch das Meer schwimmt. Dazu benutzten sie einen Akkuschrauber und befestigten vorne eine große Plastiktüte. Nach und nach werden so die schädlichen Stoffe des Plastiks im Wasser freigesetzt. Das Ziel, dass sich die Gruppen gesetzt haben war, dass sie eine Lösung für das Plastikproblem im Meer finden. Denn die vielen Plastikteilchen sind sehr gefährlich für die ganzen Tiere im Meer. Die Tiere verwechseln die Plastikteilchen mit Nahrung und fressen diese. Das kann tödlich sein.

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Interview an Sven Birke

 

1. In welchem Projekt bist du?

Ich bin in Projekt vier, das ist Mikroplastik im Meer.

  2. Warum hast du dich für dieses Projekt entschieden?

Mich interessiert es wirklich...vor allem wie Mikroplastik entsteht und wie man damit umgehen sollte. Ich will halt auch herausfinden was Mikroplastik überhaupt ist und wie es  entsteht.

  3. Findest du das Thema in deinem Projekt wichtig oder unwichtig?

- Ich finde es auf jeden Fall wichtig, da viele Lebewesen in den Ozeanen Mikroplastik zu sich nehmen. Das muss dringend verändert werden. Denn Mikroplastik sind auch Dinge die Lebewesen auch zu sich nehmen. Es kann sogar bis zum Tod führen.

  4. Nach deinen Kenntnissen in deinem Projekt, was sollte man gegen den Plastikmüll unternehmen/ an der FHS tun?

- An der FHS kann man gar nicht viel machen. Da müssen die einzelnen Personen selbst darauf achten.

  5. Achtest du bei dir Zuhause auf Plastikmüll/trennt ihr Müll?

- Wir achten schon darauf, aber alles können wir nicht vermeiden. Da sind wir auch strikt Deutsch... ein bisschen wird aber immer an der falschen Stelle landen. Aber extra trennen tun wir nicht alles.

6. Was ist das Ziel des Projektes?

- Wir haben jetzt auch schon ein bisschen experimentiert und so, aber ein genaues Ziel haben wir noch nicht festgelegt.

7. Welche Lehrer begleiten das Projekt?

-Bei uns helfen Herr Kubutat und Herr Jakel.

8. Wie viele Teilnehmer sind in diesem Projekt?

Wir sind ca. 15 Personen.

9. Wem nützt das Projekt?

-Es nützt allen Tieren im Meer und generell dem Meer und dem Müll im Meer.

10. Welche Beiträge leistet dein Projekt in der Gesellschaft?

- Es ist vor allem beim Meer ein wichtiges Thema. Es klärt eben die Leute über das Plastik im  Meer auf.