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Kindheit im Wandel der Zeit (männlich)

Die durchgeführte Umfrage hat den Wandel der männlichen Kindheit im Laufe von drei Generationen ergeben: Hierzu wurden drei Jugendliche, 15 Väter und sieben Großväter befragt. Dies führte zu folgenden Ergebnissen:

Alle Generationen wuchsen im Ruhrgebiet auf, wo es sehr städtisch ist/war.
In dem Bereich „Schule“ fällt auf, dass alle männlichen Befragten zur Schule gehen/gingen. Die Größe der Klasse hat sich von ca. 40 auf ca. 30 Schüler verringert und inzwischen gibt es auch keinen getrennten Unterricht mehr.
Die sozialen Kontakte wurden hauptsächlich im Kindergarten und in der Schule geknüpft, jedoch wurden die männlichen Befragten nicht sehr stark durch ihr soziales Umfeld beeinflusst. Freunde sind/waren ihnen sehr wichtig, weiterhin spielt/e die Familie eine große Rolle in der Freizeitgestaltung. 
Ebenfalls ist/war das Geld sehr bedeutsam für diese Generationen. Es wurde damals hauptsächlich für Tierfutter ausgegeben. Die Generation der Väter allerdings stellte höhere Anforderungen und gab das Geld für Urlaubsreisen aus. Heutzutage, wo die Jugendlichen mehr Geld zur Verfügung haben, wird es in der Regel für das Auto bzw. andere Luxusartikel ausgegeben. Für die Medien, wie zum Beispiel Kino und Theater, wurde kaum Geld ausgegeben. Die Großväter hatten weniger Medienauswahl als die Väter, jedoch wurden die Großväter mehr durch die Medien beeinflusst. Leider gibt es dafür keine weiteren Belege.
Im Bereich der Liebe hat sich im Laufe der Zeit hauptsächlich die Offenheit gegenüber dem Partner hervorgehoben, z. B. erlauben die Eltern der jetzigen Generation ihren Söhnen einen längeren Zeitraum mit der Freundin zu verbringen. Im Gegensatz zu damals hat man sich in den früheren Jahren noch nicht so intensiv mit dem anderen Geschlecht auseinander gesetzt.
Die Konflikte nehmen von Großvater bis zum Sohn ab, doch wurden die Großväter zu 90% geschlagen, was heute nicht mehr der Fall ist. Am meisten wird/wurde mit den Eltern und Freunden gestritten.
Obwohl es häufig Streit gibt/gab, herrschen im größten Teil sehr harmonische Familienverhältnisse. Allerdings gibt/gab es besondere Bezugspersonen, wie z. B. der Großvater.
Die Familienverhältnisse haben sich auch nicht wesentlich verändert, jedoch wurden damals viele Kindheiten durch den Tod von Familienmitgliedern geprägt. 
Im Laufe der Zeit ist es auch gleich geblieben, dass alle drei Generationen von der Mutter erzogen werden/wurden.
Allerdings gibt/gab es eine Einschränkung in der Privatsphäre. Sie ist aber relativ konstant geblieben, die häufigste Beschwerde war die Zimmerteilung.
Früher wie heute ist der Familienzusammenhalt jedoch überwiegend gut, dennoch werden von Generationen zu Generation die Familienkontakte weniger gepflegt.
Alle Generationen hatten Pflichten zu verrichten, Großväter mehr als Väter. Die Rollenverteilung hat im Laufe der Zeit deutlich abgenommen. Zum Beispiel ist die Frau jetzt nicht mehr komplett allein für den Haushalt zuständig.

Fazit: 
Die Kindheit der heutigen Generation ist nicht mehr so konservativ wie damals. Dies wird durch die Offenheit der Eltern, wie aber auch in der Freizeitgestaltung deutlich. Jugendliche haben heute mehr Freiheiten und dürfen ihre Freizeit zum größten Teil selber gestalten. Weiterhin haben sie ihr eigenes Budget zur Verfügung und dürfen die Zeit mit der Partner/in allein planen.