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Sally Perel besucht die FHS

Am kommenden Donnerstag, 22. Januar, 9h, findet in der Aula der FHS für die Jahrgangsstufe 9  - getragen und organisiert von den Fachschaften Religion, Philosophie und Geschichte - ein Thementag zum „Nationalsozialismus und Widerstand“ statt.

 
In diesem Jahr konnten wir den jüdischen Zeitzeugen Sally Perel, der bereits mehrfach zu Besuch an der FHS war, erneut zu einer Lesung und einem Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern gewinnen. 


Diese Veranstaltung steht auch der interessierten Bevölkerung offen. Da sie von der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit gefördert wird, entsteht lediglich ein Unkostenbeitrag von 2,50€.


Der Jude Sally Perel entkam dem Holocaust in der Uniform der Nazis, er überlebte mitten in Deutschland als Hitlerjunge Jupp Perjell. Nach 1945 verließ Perel Deutschland und brauchte mehr als 40 Jahre in seiner neuen Heimat Israel, um das Erlebte zu verarbeiten, bevor er sich schließlich entschloss, ein Buch mit seiner Geschichte zu schreiben. Es erschien unter dem Titel "Ich war Hitlerjunge Salomon" 1992 erstmals auf Deutsch. Das Buch wurde von Agnieszka Holland 1990 unter dem Titel "Hitlerjunge Salomon" verfilmt.

Auf eindringliche Weise berichtet der heute 89-Jährige bei seinen Lesetouren von den aberwitzigen Erlebnissen und der inneren Zerrissenheit dieses Doppellebens, das ihn in die Rolle des Opfers wie in die des Täters zwang. Aus der großen zeitlichen Distanz versucht er, die Ereignisse zu reflektieren und zu bewerten. Dies gelingt ihm sehr eindrücklich.


Sally Perel an der FHS (© Anna Marcon)

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